Beim Fahrzeug werden die Vorteile zweier Kernkompetenzen der Marke Audi kombiniert – e-tron und quattro.

Das vollelektrische Antriebssystem reagiert variabel, dynamisch sowie präzise und geht dabei mit der verfügbaren Energie effizient um. Der elektrische Allradantrieb quattro mit offenem Hinterachsdifferenzial verfügt über keine permanente mechanische Verbindung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei guten Traktionsverhältnissen werden von einem vorderen Asynchronmotor nur die Vorderräder angetrieben. Die Kraftverteilung ist dabei grundsätzlich auf bestmögliche Effizienz ausgelegt, um eine größtmögliche Reichweite zu erzielen. Der elektrische Motor an der Hinterachse läuft dabei im sogenannten Freilauf mit. Die Leistungselektronik steuert diese Elektromaschine so, dass sich der Antrieb neutral verhält. Mit zunehmender Lastenanforderung wird diese Abkopplung der Hinterachse reduziert.

Wenn es die Traktionsverhältnisse erforderlich machen, können die Kräfte in Sekundenbruchteilen bedarfsgerecht und dosiert an die Hinterachse übertragen werden. Das ist der Fall, wenn eine hohe Fahrdynamik gefordert ist, viel Drehmoment übertragen werden soll oder der Reibwert zwischen Fahrbahn und Reifen wegen Schnee, Nässe bzw. Schmutz niedrig ist. Das offene mechanische Differenzial an der Hinterachse wird von einer radselektiven Momentensteuerung unterstützt. Die in die ESC integrierte radselektive Momentensteuerung bremst bei sportlicher Kurvenfahrt die kurveninneren Räder sanft ab und erhöht somit das Antriebsmoment auf die kurvenäußeren Räder. Dies bedeutet verbesserte Dynamik in Kurven und ein präziseres und neutraleres Fahrverhalten.